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Simone Monteiro, Projekt- und Prozessmanagement

Simone Monteiro ist bei fair-finance im Projekt- und Prozessmanagement tätig und erzählt, worin ihre Aufgaben bestehen und welche Rolle Nachhaltigkeit in ihrem Alltag spielt.

fair-finance: Liebe Simone, beginnen wir doch mal von vorne - wie bist du denn überhaupt zu fair-finance gekommen?

Simone: Ich war zuvor 15 Jahre lang in einem Elektroinstallationsunternehmen tätig, wo ich zu Beginn hauptsächlich mit der kaufmännischen Projektabwicklung (Kalkulation, Angebotslegung, Changemanagement, Verrechnung, Projektcontrolling, Reporting etc.)  sehr großer Bauprojekte (ab 10 Mio. Euro Projektvolumen) beschäftigt war. Nach etwa 11 Jahren habe ich dann auch die Leitung des Projektmanagementoffice übernommen.

Auf fair-finance bin ich ganz klassisch durch eine Stellenanzeige aufmerksam geworden. Bei meiner Recherche bin ich dann auf Themen wie Nachhaltigkeit, impactorientierte Veranlagung, faire Partnerschaften mit KundInnen und Mitarbeitenden gestoßen und fühlte mich sofort angesprochen. Ich wurde in die familiäre Organisation freundlich aufgenommen und freue mich seit April 2021 Teil von fair-finance zu sein.

fair-finance: Wir freuen uns auch, dass du bei uns im Team bist! Worin bestehen denn deine Aufgaben bei fair-finance?

Simone: Ich habe Mitte April 2021 die Agenden des Projekt- und Prozessmanagements übernommen und kämpfte die ersten zwei Monate noch mit Begriffen der Finanzwelt und mit für mich neuen Programmen wie MS Forms, Visio usw. Es gelang mir jedoch sehr rasch mich einzuarbeiten, so dass ich im Juli 2021 die Leitung des Projektes „ReNEUvierung“ übernehmen konnte. Aufgrund unseres Wachstums wurde der Platz immer knapper, weshalb wir bereits seit mehreren Monaten im Um- und Ausbau unserer Büroräumlichkeiten stecken – ReNEUvierung eben. 😉 So ein Umbauprojekt im laufenden Betrieb zu organisieren, gehört nicht zu den einfachsten Aufgaben und mir war bereits im Vorhinein bewusst, dass solche Veränderungen für die KollegInnen durchaus herausfordernd sein werden. Nichtsdestotrotz wollte ich mich dieser Aufgabe stellen und denke, dass wir auf einem guten Weg sind. Mein größter Lohn und Antrieb in verzweifelten Momenten: die Wertschätzung der Kolleginnen und Kollegen - auch wenn der Umbau gewisse Einschränkungen mit sich bringt. 

fair-finance: Was macht fair-finance für dich denn so besonders?

Simone: Ich habe in meiner bisherigen Laufbahn erfahren, dass sich im Berufsleben alles einzig und allein ums „liebe Geld“ dreht und soziale oder ökologische Aspekte oft außer Acht gelassen werden. fair-finance hat mich eines Besseren belehrt: hier zählen wichtigere Werte wie Nachhaltigkeit und soziales Engagement. fair-finance geht auf die Bedürfnisse der Mitarbeitenden ein, so dass die vielzitierte Work-Life-Balance zur Realität wird.

fair-finance: Du hast vorhin bereits Nachhaltigkeit erwähnt. Was genau bedeutet denn dieser Begriff für dich und wie integrierst du Nachhaltigkeit in deinen (Arbeits-)Alltag?

Simone: Nachhaltigkeit ist definitiv eines der wichtigsten Themen unserer Zeit. Nahezu täglich sind wir mit Horror-Meldungen, wie der Zerstörung des Amazonas Regenwaldes, schmelzenden Polkappen, Plastikinseln im Ozean, Überschwemmungen, Waldbränden, Tornados usw. konfrontiert.  Es ist also längst überfällig, dass jede(r) von uns einen Beitrag leistet!

Ich integriere Nachhaltigkeit in meinen Alltag, indem ich versuche Ressourcen zu schonen und Einwegverpackungen (Mittagessen) vermeide. Außerdem überlege ich auf ein Elektroauto umzusteigen oder vielleicht komme ich sogar ganz ohne Auto aus...

Ich baue selbst Gemüse an, achte auf Biozertifizierungen und kaufe Produkte, die unter Berücksichtigung des Tierwohls produziert wurden. Auch bei der Kleidung lege ich Wert darauf nachhaltig einzukaufen. Anstatt neue Elektrogeräte zu kaufen, nutze ich auch sehr gerne Services zur Reparatur und ich versuche meinen Beitrag und den meiner Familie mit kleinen Veränderungen immer weiter zu verbessern.

fair-finance: Vielen Dank Simone, dass du dir die Zeit genommen hast, um unsere Fragen zu beantworten.

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