INVESTMENTMENTPROZESS

fair-Kundenbeirat

KUNDENBEIRAT

 

Der fair-finance Kundenbeirat besteht ausschließlich aus Kundenvertretern. Interessierte Kunden bzw. Vertreter der Kunden von Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite können sich als ständiges Mitglied des Beirates anmelden

Im Investmentprozess kommen dem Kundenbeirat zwei wesentliche Funktionen zu. Einerseits gibt der Kundenbeirat anhand der vom Beirat erstellten Nachhaltigen Veranlagungsrichtlinie die Positiv- und Negativkriterien für die Auswahl der Emittenten vor und definiert somit die Rahmenbedingungen für das fair-finance Universum. Weiters spricht der Kundenbeirat Empfehlungen hinsichtlich der Strategischen Asset Allokation aus. Andererseits kontrolliert der Kundenbeirat auch die Einhaltung der Nachhaltigen Veranlagungsrichtlinie. Zu diesem Zweck stehen dem Beirat gemäß Geschäftsordnung wesentliche Rechte, wie das Recht der Einbringung von Tagesordnungspunkten in den Aufsichtsrat zu.

Die Praxis hat gezeigt, dass der Kundenbeirat die ihm zugedachte Funktion ernst nimmt. Die Nachhaltige Veranlagungsrichtlinie, welche als Entwurf in den Grundzügen von den in diesen Belangen erfahrenen Mitgesellschaftern GLS Bank und der oeco capital Lebensversicherung übernommen wurde, wurde vom Kundenbeirat bereit teilweise nach reger Diskussion überarbeitet und weiterentwickelt.

Die durch den Kundenbeirat vorgegebene Richtlinie nachhaltiger Vermögensveranlagung (Positiv- und Negativkriterien) deckt das gesamte Portfolio zu 100 % ab, welches somit hinsichtlich Nachhaltigkeit einzigartig und vorbildlich in der Banche ist. Die sich daraus ergebende nachhaltige Titelselektion ist haupverantwortlich für die ausgezeichnete Performance, welche fair-finance seit Beginn der Investitionstätigkeit im Juni 2010 vorweisen kann.

FAIR-FINANCE ANLAGEUNIVERSUM

 

Das nachhaltige Anlageuniversum von fair-finance besteht aus etwa 1.600 Emittenten. Diese Emittenten entsprechen der Nachhaltigen Veranlagungsrichtlinie. Dieses nachhaltige Universum wird von einem externen Dienstleister, der Firma software-systems.at erstellt und monatlich gewartet. software-systems.at ist kein klassisches Nachhaltigkeitsreseach- oder –ratingunternehmen. Im Gegensatz zu diesen Agenturen führt software-systems.at keine eigenen Erhebungen durch, sondern greift auf valide Informationen Dritter (NGO´s, Internationale Organisationen, etc.) und geprüfte und bestätigte Daten der jeweiligen Emittenten zu.

Diese Vorgehensweise scheint für die Zielsetzung von fair-finance sehr geeignet, zumal zeitnah ein vergleichsweise großes Universum zur Verfügung steht und ideologische Filter der Ratingagenturen und systematische Fehler der Datenerhebung eingeschränkt werden können.

Nimmt der Kundenbeirat Änderungen der Nachhaltigen Veranlagungsrichtlinie vor, so werden diese an software-systems.at weitergegeben und führen zu einer Änderung des Anlageuniversums. Ebenso wird das Universum aufgrund von Änderungen im Bereich der Emittenten laufend angepasst. Scheidet ein investierter Emittent aus dem Universum aus, zB. weil er gegen Negativkriterien der Nachhaltigen Veranlagungsrichtlinie verstößt, so hat dies unter Beachtung wirtschaftlich vertretbarer Fristen das Ausscheiden aus dem Portfolio zur Folge.

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VERANLAGUNGSKOMITEE

 

Im Veranlagungskomitee, welches monatlich tagt, werden Markttrends analysiert und taktische Maßnahmen und konkrete Investitionsentscheidungen diskutiert. Komiteemitglieder sind neben dem Vorstand von fair-finance die Veranlagungsexperten der Eigentümer von fair-finance sowie ein Vertreter der Depotbank (Erste Bank).

Dieses Gremium trifft Entscheidungen zu den taktischen Bandbreiten. Weitere Aufgabe des Komitees ist es Empfehlungen zur Auswahl von Investmentfonds, zur Vergabe von Vermögensverwaltungsmandaten bzw. zur Auswahl von Aktien und Anleihen auszusprechen.

ASSET MANAGEMENT

 

Das Asset Management ist operativ für die Umsetzung der Entscheidungen verantwortlich. Desweiteren obliegen ihm unter anderem die Performancekontrolle und Marktbeobachtung. Bei außerordentlichen Ereignissen beruft es eine Sondersitzung des Veranlagungskomitees ein, welche innerhalb von 24 Stunden stattfinden muss. Betreffend der taktischen Bandbreite kann es mit Sonderrechten ausgestattet werden.

Grundsätzlich ist die Bewirtschaftung des Portfolios von fair-finance durch einen kontinuierlichen positiven Cashflow gekennzeichnet. Portfolioanpassungen erfolgen kostenschonend in der Regel mit neuen Beitragszahlungen und nicht durch Um- oder Abschichtungen von Vermögenswerten. Dachfondskonzepte und Absolute Return Ansätze sind derzeit nicht angedacht, hingegen kann bei entsprechender Marktlage HTM (Held to Maturity) bis zum gesetzlichen Ausmaß angewendet werden. HTM ist eine Bewertungsmethode, die zu einer Glättung der Anleihenrendite über die Restlaufzeit führt. Entsprechend unserer Analyse ist HTM grundsätzlich ein geeignetes Instrument für Vorsorgekassen. Daher nutzt fair-finance hier den Vorteil des starken Wachstums und sichert das Portfolio durch einen vergleichsweise hohen HTM-Anteil gegen Performanceeinbrüche ab.

fair-finance ist ein EUR-Investor. Fremdwährungsrisiken werden vermieden bzw. müssen ab gewissen Grenzen abgesichert werden. fair-finance setzt aktuell auf Einzeltitelmanagement im Anleihebereich. Lediglich ein kleiner Anteil des Portfolios wird in Anleihefonds (Fokus auf non-investmentgrade) veranlagt. Unter Beachtung einer Aktienquote von rund 5%, die ebenfalls in Publikumsfonds veranlagt ist, verbleibt ein vergleichsweise hoher Anteil Direktinvestitionen im Portfolio. Dies ist ein wesentlicher Unterschied zu den Wettbewerbern, die fast ausschließlich in Fonds investiert sind und somit ein vergleichsweise hohe TER (Total Expense Ratio) aufweisen.

Durch das rasch wachsende Vermögen der fair-finance Vorsorgekasse wird vor allem in den ersten Jahren eine laufende Anpassung des operativen Asset Managements erforderlich sein.

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RISIKOMANAGEMENT UND CONTROLLING

Das Controlling betrifft vor allem die externen Investmentinstrumente. Diesbezüglich wird monatlich ein Peergroup-Vergleich durchgeführt.

Die technische Unterstützung im Risikomanagement wird laufend den wachsenden Anforderungen angepasst. Aktuell wird die Einhaltung der gesetzlichen und der internen Grenzen und Bandbreiten regelmäßig überprüft. Ziel des Risikomanagements ist es aber vielmehr mittels dynamischer Ertragsunter- und übergrenzen je Emittent, je Asset Klasse und für das Gesamtportfolio Warn- und Verkaufssignale mit zukünftig steigender Frequenz, beginnend mit monatlich, zu erhalten.

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