Volatile Finanzmärkte

Eine mögliche Zahlungsunfähigkeit Griechenlands und ihre Auswirkung für unsere KundInnen

Die Wahrscheinlichkeit, dass Griechenland seine Staatschulden nicht zur Gänze bedienen wird können, steigt leider unverändert. Damit verbunden werden die Finanzmärkte von Rezessionsängsten und der Sorge um eine nachhaltige Bedienung der Staatsschulden weiterer Länder, sowie von Bedenken hinsichtlich der Eigenkapitalausstattung und der Liquidität von Banken dominiert. Die weitere Entwicklung und mögliche Konsequenzen sind schwer abschätzbar. Sicher erscheint, dass die hohe Volatilität erhalten bleibt.

Das Veranlagungsportfolio  der fair-finance Vorsorgekasse ist konservativ ausgestaltet. Dies bedeutet, dass Anleihen mit etwa 90 % im Portfolio gewichtet sind. Innerhalb dieser Assetklasse sind wir ausschließlich entweder in die fundamental sehr soliden Staaten Österreich, Schweden und Norwegen investiert, beziehungsweise setzten wir auf eine überschaubare Anzahl ausgewählter Unternehmensanleihen. Darüber hinaus erscheint uns die „held to maturity Bewertung“ (HTM) ein geeignetes Instrument zur Minderung  der Volatilität und zur Sicherung eines stabilen Ertrages zu sein.  Lediglich im Bereich der Aktien, den wir mit weniger als 10 % untergewichtet halten, sind wir den Entwicklungen des Gesamtmarktes ausgesetzt. In Anbetracht der Kursentwicklung des Euro halten wir taktisch etwa 15% des Portfolios in Fremdwährungen insbesondere in Schweden- und Norwegenkronen. Diese in der Branche der Betrieblichen Vorsorgekassen unübliche Ausgestaltung des Veranlagungsportfolios hat sich in den vergangenen Monaten als sehr erfolgreich erwiesen.

Wir werden das weltweite politische und wirtschaftliche Geschehen weiterhin intensiv beobachten, sehen unser Veranlagungsportfolio aber strategisch und taktisch gut aufgestellt.

Veröffentlicht am 03/10/2011